Es ist ein Bild, dass ich seit meiner frühen Jugend im Kopf habe. Eine Göttertatue aus Stein, dahinter ein in rot der aufgehenden Sonne getauchter Horizont. Dieses Bild, es stammt aus einem Diavortrag von Hans Gsellman, zeigt den Gott Zeus auf dem Nemrut Dagi in Ostanatolien. Es ist vielleicht dafür mitverantwortlich, dass ich für die Krankheit „Fernweh“ so anfällig bin.

Und jetzt ist es tatsächlich soweit! Es sind nur noch wenige Höhenmeter die sich die Schotterpiste zum Ostplateau der Grabanlage des Königs Atiochos I auf den Nemrut Dagi hinaufzieht.

Natürlich, die Bilder im Kopf sind von der Realität nur schwer zu erreichen, aber ein Erlebnis war der Sonnenaufgang auf dem Nemrut Dagi, inmitten der vielen Götter, auf jeden Fall. …

auf dem Weg zum Nemrut Dagi
auf einer Schotterpiste die letzten Höhenmeter hinauf zum Nemrut Dagi
Nemrut Dagi
Das Grabmal des Königs Antiochos I
Nemrut Dagi
Zeus – Apollo – Herakles
Arsaneia
Könige und Götter unter sich 😉

…. und dann gibt es noch einen zweiten Nemrut Dagi. Einige hundert Kilometer weiter östlich, direkt am Vansee gelegen. Für uns zwei Tagesreisen entfernt. Ein erloschener Vulkan, fast 3.000 Meter hoch und im Inneren seines Kraters ein riesiger Kratersee. Noch dazu führt bis zum Kraterrand auf über 2.500 Meter eine Straße hinauf. Na wo werden wir da als nächstes wohl hingefahren sein?

Tatvan am Vansee
Die Stadt Tetvan am Vansee
Nemrut Dagi
unterwegs zum Krater des Nemrut Dagi
Nemrut Dagi
Blick zum Kratersee
Nemrut Dagi
in luftigen Höhen am Nemrut Dagi