Auf den gut 300 km von Samarkand nach Taschkent ist die Straße im Großen und Ganzen gut ausgebaut. Langsam wird der Verkehr dichter. Bei Jizzax führt das vierspurige Asphaltband seit langem wieder einmal über die Ausläufer einer Gebirgskette. Hier beginnt Richtung Norden das Nurataugebirge. Langsam wird der Verkehr dichter, die Verkaufsstände der „Direktvermarkter“, an denen Äpfel, Melonen, Weintrauben, Erdäpfel…. sehr einladend und farbenfroh direkt am Straßenrand angeordnet sind, werden mehr. An einem Imbissstand machen wir eine letzte flüchtige Bekanntschaft mit den so freundlichen Dorfbewohnern. Die etwas eintönigen Kilometer hinein nach Taschkent sind eine gute Gelegenheit die letzten Wochen revue passieren zu lassen.
Da war die Begegnung mit dem einsamen Fischer am Seewansee in Armenien, zwei Tage wirklich anspruchsvolles offroad-Motorradfahren bei unserem Abstecher nach Omalo in Georgien. Positiv überrascht wurden wir von der Herzlichkeit mit der wir in Russland empfangen wurden. In Kasachstan mussten wir Meter machen, sind eigentlich nonstop durchs Land gefahren, haben aber einen Eindruck davon bekommen wie unendlich weit dieses Land ist.
Eine eigene Reise wert ist Usbekistan. Die Bauwerke entlang der Seidenstraße in Xiva, Buchara und Samarkand sind schon etwas ganz Besonderes. Eines ist allerdings auch klar; Geheimtipp ist Usbekistan keiner mehr. Reisegruppen aus der ganzen Welt haben diese wunderbaren Plätze längst für sich entdeckt. Aber oft nur wenige Meter von den Touristen Hotspots entfernt ist das Land wieder ursprünglich, sind die Usbeken wieder freundlich und sind die Preise wieder normal.
Bereits über 10.000 Kilometer sind wir von zuhause aus im Wesentlichen immer Richtung Osten gefahren – Ein Blick auf die Landkarte zeigt uns: Wir sind mitten in Zentralasien angekommen!
Zu Ende ist die Ausfahrt mit der alten „Grand Dame“ aber noch lange nicht. Wo unsere Reise enden wird, ist vollkommen offen. Die nächste Etappe haben wir aber schon ziemlich genau im Kopf. Sie wird uns nächsten Sommer mitten hinein in eines der höchsten Gebirge der Welt führen – der Pamir Highway wartet!!!
Fortsetzung folgt Gerti & Reini










Super toll.
Lieber Gerti, lieber Reini, durch eure eindrucksvollen Bilder und interessanten Beschreibungen von Land und Menschen erweckt auch in uns große Lust auf Abenteuer.
Freuen uns schon sehr auf weitere Erzählungen, Eindrücke, Erlebte s …..
Kommt gut Heim – Brigitta u. Sepp
Sind bereits wieder zuhause
Alles bestens ?