Angeblich zählt die gut 100km lange Strecke von Gilgit nach Skardu zu den gefährlichsten Straßen der Welt. Wer auch immer diese Behauptung aufgestellt hat, es muss vor 2021 passiert sein, denn seit damals ist die Verbindung in die Hauptstadt der Region Baltistan komplett neu errichtet und gefährlich ist sie, wenn überhaupt, dann nur durch den jederzeit auftreten könnenden Steinschlag. Die neue „Skardu road“ schlängelt sich also frisch asphaltiert entlang des Indus, der hier, nachdem er am heiligen Berg Kailash in Tibet entsprungen ist und danach die indische Provinz Ladakh durchquert hat, schon einiges an Wasser führt und allein schon durch seine enorme Fließgeschwindigkeit Respekt einflössend wirkt.
Wir stehen also bei einem unserer zahlreichen Fotostops an seinem Ufer und bestaunen die aufgelassenen Steinhäuser in der fast senkrechten Felswand gegenüber. Wer hier wohl gelebt hat? Wie es überhaupt möglich war in dieser menschenfeindlichen Umgebung zu überleben? Wann hier wohl die letzten Bewohner Ihre Häuser verlassen haben? All diese Fragen gehen uns durch den Kopf.
Und auf einmal entdecken wir zwischen den scheinbar aufgelassenen Steinhäuser Menschen! Diese Ansiedlung ist nicht verlassen! Es gibt noch jemanden der hier wohnt! Staunend stehen wir vor dieser unwirklichen Kulisse und entdecken auch noch den „Zufahrtsweg“ zu diesem Dorf aus einer anderen Zeit.
In einer fragilen Gondel, hängend an einem brüchigen, dünnen Seil, zieht sich ein Dorfbewohner über den, unter ihn dahinrauschenden Indus. Zieht sich, von seiner Behausung hinüber zur neuen Skardu road, hinüber, von einer längst vergangen geglaubten Zeit, ins 21. Jahrhundert.








für alle die uns weiterhin folgen wollen – ganz unten gibt’s die Möglichkeit eine email bekannt zu geben – dann bekommt ihr automatisch eine Nachricht wenn’s was neues gib
Super!!!!!